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Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014).

 

Die Energieeinsparverordnung 2014 trat am 1. Mai 2014 in Kraft und gilt seitdem für alle Bauvorhaben. Sie zeigt wesentliche Änderungen gegenüber der bisher geltenden EnEV 2009.

 

Was bedeutet die Energieeinsparverordnung?

Mit der Energieeinsparverordnung werden durch den Gesetzgeber Mindestwerte für die energetische Qualität aller Baumaßnahmen im Neubau und in der Sanierung, sowie Effizienzanforderungen an die Heiz- und Lüftungstechnik verbindlich vorgeschrieben. Diese Mindest-Energieeffizienzvorgaben wurden in den letzten Jahren sukzessive verschärft, zuletzt im Mai 2014.

 

Die wichtigsten Änderungen der EnEV 2014 gegenüber der EnEV 2009

 

  • Die Verschärfung der Gesamtenergieeffizienz (Primärenergiebedarf) um 25% bei Neubauten ab 2016
  • Um 20 % höhere Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudehülle (Transmissionswärmeverluste, Wärmebrücken etc.) bei Neubauten ab 2016

 

Auch der Energiepass wurde mit der Energieeinsparverordnung 2014 überarbeitet:

 

  • Zukünftig sind Verkäufer und Vermieter von Immobilien verpflichtet, den Energieausweis an Käufer bzw. Mieter zu übergeben. Der Energieausweis muss bereits bei der Besichtigung vorgelegt werden.
  • Die energetischen Kennwerte werden zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet und nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf).

 

Was bedeutet Effizienzhaus?

Effizienzhaus ist ein Energiestandard der Staatsbank KfW. Die Effizienzhaus-Standards sind noch ambitionierter als die Vorgaben der jeweils geltenden Energieeinsparverordnung. Nach diesen Standards richten sich die staatlichen Fördermittel für energieeffizientes Bauen und Sanieren, welche über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten werden. Damit soll ein Anreiz geschaffen sein für energieeffizientes Bauen und Sanieren über die Vorschriften der EnEV hinaus.

KfW-Effizienzhaus 70 entspricht seit 1. Mai 2014 nur noch den gesetzlichen Mindestanforderungen.

Gemäß der EnEV 2014 müssen die Gesamtenergieeffizienz (Primärenergie) um 25% und die energetische Qualität der Außenbauteile eines Hauses um 20% besser werden. Das entspricht in etwa dem bisherigen KfW-Effizienzhaus 70. Wer auf Zukunft setzt, muss besser bauen.

 

KAMPA baut serienmäßig alle Häuser gemäß Effizienzhaus 40.

Das Effizienzhaus nach KfW 40 von KAMPA ist in der Gesamtenergieeffizienz (Primärenergie) und in der energetischen Qualität des Baukörpers selbst der neuen, verschärften EnEV 2014 weit voraus. Und ist damit auch für die Zukunft bestens gerüstet.

 

Was hat sich im Standard bei KAMPA geändert?

Der Gebäudestandard „Effizienzhaus 40“ ist auch die beste Voraussetzung für das Plus-Energie-Haus bzw. „Effizienzhaus Plus“, das es bei KAMPA mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher jetzt ebenfalls serienmäßig gibt.

 

 

Kampa Fertighäuser - Energieausweis