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Was ist ein Fertighaus und wie entsteht es?

 

Ein Fertighaus wird je nach Größe innerhalb von 2 Tagen fix und fertig auf der Baustelle aufgestellt. Das ist eine Information, die wir alle kennen. Uns ist wenig darüber bekannt, wie das im Einzelnen wirklich funktioniert. Interessant ist dabei, welche Vorarbeiten dazu bereits industriell notwendig sind und wie die Abläufe organisiert werden.

Das Grundgerüst der Wände besteht aus gehobeltem und nicht imprägniertem Nadelholz. In großen, modernen Fertigungshallen werden zunächst die Wände vorproduziert. Das geschieht unter immer gleichbleibenden und optimal eingerichteten Bedingungen, unabhängig von der Witterung und auf höchstem Qualitätsniveau. Welche genauen Wandlängen und Wandhöhen benötigt werden und an welchen Stellen die Fenster eingepasst werden müssen, wird nach der detaillierten Werkplanung von erfahrenen Mitarbeitern exakt im Werk umgesetzt.

Im ersten Zug werden das vorab aufgerissene Riegelwerk sowie mit Fenstern bestückte Module auf Montagetische aufgelegt, ausgerichtet und fixiert. Im zweiten Zug wird die Beplankung (ein baubiologisch geprüftes, aus Gips und Buchenholz bestehendes, nur für KAMPA entwickeltes Produkt) aufgelegt und mit Klammern befestigt. Diese nun einseitig beplankte Wand hat bereits jetzt statische Wirkung. In diesem Arbeitsgang erfolgen auch die Bohrungen für die Elektroinstallation. In den Außenwänden befinden sich die Kabel in der sogenannten Installationsebene. Die Innenwände beinhalten Leerrohre für Installationen. Im Anschluss wird die Wand gewendet, die Innendämmung eingearbeitet und die zweite beziehungsweise dritte Lage der Beplankung sowie Fensterbänke montiert, bevor die Außendämmung aufgebracht wird. Als nächster und vorletzter Schritt im Werk erfolgt das Aufbringen der Armierung. Hierbei wird Gewebe mit einem Grundputz aufgespachtelt.Fertig ist die Wand.

 

Aufbau der KAMPA Fertighäuser
Die nummerierten Bauteile werden auf Lkw geladen und zur Baustelle gebracht. Mithilfe eines großen Krans werden die Wandelemente in die entsprechende Position über die Bodenplatte oder die Keller gehoben. Erfahrene Monteure schrauben nun unter Anleitung des Richtmeisters die Wandelemente zusammen. Das Gerüst wird Zug um Zug mit dem Haus aufgebaut und nach Möglichkeit abgestützt. Sollten Wandverankerungen nötig sein, so werden die entstehenden Löcher nach Abbau des Gerüstes mit Wandstopfen verschlossen und sorgfältig überputzt.

Innerhalb von 2 Tagen sind dann alle Wände aufgestellt, die Decke ist eingezogen und das zimmermannsmäßig abgebundene Sparrendach ist fachgerecht montiert – es kann Richtfest gefeiert werden. 

 

 

 

Das Dach wird vor Ort gedämmt und mit Ziegeln gedeckt. Alle sichtbaren Holzteile erhalten ihren Endanstrich. Gleichzeitig wird die sogenannte Bauchbinde geschlossen, die beim Aufeinandersetzen der Wandelemente im Bereich der Decke entsteht. Hierbei wird in den ca. 30 – 50 cm breiten Streifen nachträglich Dämmung aufgebracht und ein Armierungsgewebe mit dem Grundputz eingespachtelt. Von außen ist nun nicht mehr erkennbar, dass es je eine Montage aus Fertigteilen gegeben hat.

Wenn alles gut durchgetrocknet ist, wird der Edelputz aufgetragen. Von außen ist das Fertighaus jetzt fertig. Ab sofort geht es innen weiter. Der Innenausbau erfolgt dann wie bei jedem anderen Haus auch. Nur, dass es die Installateure wesentlich einfacher haben, denn sie können in der Installationsebene komfortabel arbeiten, da der Platz für jedes Bauteil bereits feststeht.

 

Dem Design und der Ausstattung eines Fertighauses sind heute keine Grenzen mehr gesetzt, für jeden Geschmack gibt es den passenden Hausstil:

 

 

Energieeffizient Bauen
Das Thema Energieeffizienz spielt beim Hausbau eine immer größere Rolle.

Denn bei KAMPA heißt es: Das Effizienzhaus 40 Plus mit PV-Anlage und Lithium-Ionen-Stromspeicher serienmäßig.

Damit wird selbst Strom erzeugt und der überschüssige Strom kann gespeichert werden. Auf diese Weise unterschreitet ein KAMPA Fertighaus schon heute die neuen verschärften Richtlinien der Energieeinsparverordnung 2016 und ist damit umweltfreundlich, macht unabhängig, garantiert höchste Förderung vom Staat und geringste Heizkosten.
Mehr Informationen erhalten Sie im Bereich "energieeffizient Bauen".